Die Wand
Ein eindringlicher Theatermonolog über die erstaunliche Kraft des Menschen
von Dorothee Hartinger
Bühnenfassung nach dem gleichnamigen Roman von Marlen Haushofer
Schauspiel
Tournee & Gastspiele
Ganzjährig buchbar ab 2027
Das Stück ist auch für kleine Bühnen/ Formate geeignet
Kontakt & Buchung
info@theaterproduktion-lange.deInformationen
mit Kirsten Annika Lange
Regie
N. N.
Bühne
Judith Bayer
Kostüm
Kai Rudat
Dauer
ca. 100 Minuten mit Pause
(derzeit noch Schätzungen)
Aufführungsrechte
- liegen bei der Thomas Sessler Verlag GmbH Wien www.sesslerverlag.at
- sowie der Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin
Inhalt
In einer abgelegenen Jagdhütte in den Bergen entdeckt eine Frau, dass sie durch eine unsichtbare Wand von der Welt abgeschnitten ist. Hinter dieser Grenze scheint jedes menschliche Leben verschwunden zu sein. Niemand kommt. Niemand antwortet. Niemand erklärt, was geschehen ist. Was zunächst unbegreiflich erscheint, wird schnell zur bitteren Realität: Es gibt keinen Weg zurück in die vertraute Zivilisation.
Allein mit der Natur, einigen Tieren und den wenigen Dingen, die ihr geblieben sind, beginnt für die Frau ein neues Leben. Schritt für Schritt lernt sie, sich den Gesetzen der Natur anzupassen und der Einsamkeit standzuhalten.
Doch was geschieht mit einem Menschen, wenn jede Form von Gesellschaft verschwindet? Wie verändert sich der Blick auf das eigene Leben, wenn plötzlich nur noch das Überleben zählt? Und welche Kraft kann entstehen, wenn ein Mensch ganz auf sich selbst zurückgeworfen ist?
In der Bühnenfassung von Dorothee Hartinger wird Marlen Haushofers weltberühmter Roman zu einem eindringlichen Theatermonolog. Mit großer Intensität entsteht das Porträt einer Frau, die sich einer radikal veränderten Welt stellen muss und dabei eine ungeahnte Stärke entwickelt.
Der Roman Die Wand gilt heute als eines der bedeutendsten Werke der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts und wurde weltweit übersetzt. Über 60 Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung hat die Geschichte nichts von ihrer Faszination verloren.
Ein poetischer und zugleich beklemmend aktueller Theaterabend über Einsamkeit, Überleben und die erstaunliche Kraft des Menschseins.

